Unser kleines Weinlexikon
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| Begriff |
Definition |
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Als Steillagenweinbau bezeichnet man den Weinbau in extremen Hanglagen, die keine Bewirtschaftung in Falllinie mit radgetriebenen Traktoren zulassen. Terrassenweinbau wird in traditionellen Kleinparzellen betrieben, die durch Trockenmauern und Mauertreppen gegliedert sind. Die Mauersteine wurden aus dem umliegenden Gestein gebrochen und können daher aus Sandstein (Mainviereck, unteres Taubertal), Muschelkalk (Neckartal, Jagsttal), Schiefergestein (Mosel, Mittelrhein, Ahr, Rheingau), Syenit (Lößnitz) oder Flusskiesel bestehen.
Besonders bekannte Steillagengebiete sind in Deutschland Mosel-Saar-Ruwer, Mittelrhein, Ahr und weite Teile des Neckartales (Felsengärten bei Besigheim, Cannstatter Zuckerle). Steillagen prägen auch den Weinbau in der österreichischen Wachau und den Schweizer Kantonen Waadt (Lavaux, Chablais) und Wallis.
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