Unser kleines Weinlexikon
Es sind 103 Einträge im Lexikon.Alle
| Begriff | Definition |
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Abbeeren |
Quelle: Wikipedia - Foto: Gabriele Delhey@Wikipedia
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Abfüllschock |
Nach dem Abfüllen des Weines kann für einige Wochen eine Stumpfheit im Geschmack auftreten. |
Abstich |
Der Abstich (französisch: soutirage) ist ein kellertechnisches Verfahren, bei dem der geklärte Wein vom Bodensatz (toten Hefezellen, ungelösten Teile von Fruchtfleisch und Traubenschale, Trubstoffen) getrennt wird. Meist erfolgt der Abstich durch Umpumpen oder schonender durch Siphonieren in einen leeren Behälter. Quelle: Wikipedia
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Ahr (Weinbaugebiet) |
Der Tafelwein der Ahr wird nach § 1 der Weinverordnung unter dem Namen Rhein-Mosel (Bereich Rhein) vermarktet und Landwein nach § 2 der Weinverordnung als Ahrtaler Landwein. Das Ahrtal liegt im Norden von Rheinland-Pfalz entlang der Ahr zwischen Altenahr und Heimersheim. Im Norden grenzt es direkt an Nordrhein-Westfalen. Weil es sich vorwiegend von West/Südwest nach Ost/Nordost erstreckt, empfängt vor allem die linke Flussseite viele Sonnenstunden. Die klimatischen Bedingungen der Umgebung sind eigentlich nicht mehr zum Anbau von Wein geeignet. Quelle: Wikipedia - Foto: Captain_Blood@Wikipedia
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Aligoté |
Im Burgund steht sie noch an zweiter Stelle der angebauten Weißweintrauben. Vermutlich stammt sie aus dieser Region, wird jedoch nach und nach durch "modernere" Sorten verdrängt. In Osteuropa behauptet sich die Sorte nach wie vor. Wie auch in ihrer Heimat wird sie dort nicht zu hochwertigen Weinen ausgebaut, sondern zu leichten, säurebetonten, schnell trinkreifen Weinen. In den Nachfolgestaaten der Sowjetunion wird die bestockte Rebfläche mit 10.000 Hektar angegeben, in Rumänien ebenfalls mit 10.000, in Bulgarien sind es 2.000 Hektar. Erzeugt werden einfache Weißweine und Schaumweine für den Alltagsgebrauch, die nicht exportiert werden. Die Weine sind relativ flach und für den Fassausbau ungeeignet. Als preiswerte Weine werden sie oft zum Mischen mit Créme de Cassis (Kir, nach dem ehemaligen Bürgermeister von Dijon Kanonikus Kir) oder als Schorleweine jung konsumiert. Eine große Menge fließt in den Crémant de Bourgogne sowie in den Bourgogne Aligoté ein. Hervorragende Qualität erreichen nur wenige Weine, bei denen die Traube auf höherwertigen Lagen angebaut wurde, so im Burgund, wo der kleine Ort Bouzeron eine AOC Bourgogne Aligoté-Bouzeron besitzt. In besseren Jahren sollen diese frischen, fruchtigen Weine mit knackiger Säure einem guten Chardonnay ebenbürtig sein. Quelle: Wikipedia - Foto: Magnus Manke@Wikipedia
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Ampelographie |
In der Ampelographie werden die charakteristischen Merkmale der Weinrebe folgendermaßen angegeben: Name, Synonyme, Heimat, Verbreitung, allgemeine Eigenschaften des Rebstocks und der Beere. Die Merkmale zweier Sorten unterscheiden sich teilweise nur um Nuancen. Quelle: Wikipedia - Foto: David Carrero Fernández-Baillo@Wikipedia
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Amtliche Prüfungsnummer |
Die Amtliche Prüfungsnummer (A.P. - Nr.) ist die behördlich vergebene Nummer zur individuellen Kennzeichnung von Weinen oder Weinbränden, die bestimmten Qualitätskriterien genügen. Die amtliche Prüfungsnummer muss auf jeder Flasche sichtbar angebracht sein. Die amtliche Prüfungsnummer ist die jedem „Qualitätswein“ und „Qualitätswein mit Prädikat“ (seit 2006 auch „Prädikatswein“) nach Deutschem Weinrecht zugeteilte Nummer, die das erfolgreiche Passieren der Qualitätsweinprüfung bestätigt. Aus ihr lässt sich der Abfüllbetrieb, das Jahr der Anstellung zur Qualitätsweinprüfung sowie die laufende betriebsinterne Nummer des Weines ablesen. Quelle: Wikipedia
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Aräometer |
Das Messprinzip ist das Archimedische Prinzip, das besagt, dass ein Körper so weit in eine Flüssigkeit eintaucht, bis die Gewichtskraft der verdrängten Flüssigkeit der Gewichtskraft des eingetauchten Körpers entspricht. Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen:
Quelle: Wikipedia - Foto: Hakonen@Wikipedia
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Ausbau |
Als Ausbau wird die erste längere Lagerung von jungem Wein in Fässern, Barriques oder Tanks zum Zweck der Reifung bis zur Abfüllung bezeichnet. Für körperreiche Weine, besonders Rotweine ist der Ausbau im Holzfass von Bedeutung. Durch den Kontakt mit Holz und Sauerstoff wird der Wein aromatisiert und erhält einen abgerundeten, harmonischen Geschmack mit der typischen Holznote. Der Ausbau von Weißweinen erfolgt gerne in Edelstahltanks, um ihre Frische und Lebendigkeit zu betonen. In jedem Fall sollen die Komponenten des neuen Weines sich integrieren; erst, wenn der Wein geschmacklich überzeugen kann, gelangt er in die Abfüllung und schließlich in den Verkauf. Quelle: Wikipedia
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Auslese |
Auslesen sind Spitzenweine aus vollreifem, oft edelfaulem, ausgesuchtem Traubengut. Nach Kabinett und Spätlese ist Auslese die 3. Stufe des deutschen Prädikatssystems. Als Auslese bezeichnet man sowohl den Reifegrad der Trauben und ihren Zuckergehalt zum Zeitpunkt der Lese, als auch den daraus gewonnen Wein. Bei der Ernte versteht man unter Auslese die Selektion von vollreifen, goldgelben Trauben. Die Trauben mit Edelfäulebefall werden von Hand gelesen. Für Beerenauslese und Trockenbeerenauslese muss außerdem das Einschrumpfen der von der Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea) befallenen Beeren abgewartet werden. Auslesen eignen sich für eine lange Lagerung, sie gewinnen mit jedem Reifungsjahr an Geschmacksausdruck. Die Weine fallen meist süß aus und bestechen durch ein sehr fruchtiges Geschmacksbild. In Deutschland werden nur vollreife Trauben mit der Mindestanforderung von 95 ° Oechsle gelesen; im Weinbaugebiet Baden muss eine Auslese je nach Rebsorte mindestens 102° oder 105° Oechsle haben. In Österreich liegt die gesetzliche Mindestanforderung bei 105° Oechsle/21° KMW. Quelle: Wikipedia
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Bacchus |
Bacchus verdankt ihre Popularität unter Winzern besonders der Tatsache, dass sie - im Gegensatz zum Riesling - eine frühreifende Rebsorte ist, die sehr hohe Reifegrade erreicht und deshalb auch in Lagen angebaut werden kann, die für den Riesling weitgehend ungeeignet sind. Die aus ihr gewonnenen Weine sind aromatisch und fruchtig, aber nur, wenn das Lesegut völlig ausgereift ist. Allerdings fehlt es den Weinen manchmal an Säure, weshalb sie häufig mit Müller-Thurgau verschnitten wird. Deren relativ neutrale Weine bereichert sie mit ihrer Frucht und ihrem Bouquet - zusammen sind sie ein fester Bestandteil der unter Weinkennern oft nicht sehr geschätzten Liebfrauenmilch. Quelle: Wikipedia - Foto: Dr. Joachim Schmid@Wikipedia
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Barrique |
Von Barrique leitet sich auch das Wort Barrikade ab; denn während der Julirevolution 1830 dienten mit Erde gefüllte Barriques als Straßensperren. Das Fass wird beim Ausbau des Weins zur Lagerung eingesetzt, um das Aromaspektrum und die Gerbstoffe (Tannine) mit Komponenten aus dem Holz wie Vanillin abzurunden. Je neuer das Fass, desto größer sein Einfluss auf den Geschmack. Außerdem wird der Wein durch den minimalen Luftaustausch beeinflusst. Der Wein erhält dadurch eine oxidative Reife. Der Barrique-Ausbau wird vor allem bei Rotwein praktiziert, ist aber durchgängig bei roten und weißen – trockenen und edelsüßen – Weinen aus den Anbaugebieten Bordeaux und Burgund zu finden. Die Reifung im Eichenholz macht einen Wein nicht unbedingt besser; sie ist für kräftige Sorten wie Cabernet-Sauvignon oder Chardonnay geeignet, würde aber einen subtilen Riesling erdrücken. Quelle: Wikipedia - Foto: BerndtF@Wikipedia
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Beerenauslese |
Mit dem Prädikat Beerenauslese bezeichnet man natursüße Weine aus überreifen, edelfaulen Beeren, die traditionell einzeln mit der Schere aus den Trauben geschnitten werden. Vollreifes Lesegut und günstiges Herbstwetter (warm und feucht) sind für ihre Gewinnung Voraussetzung. Weine mit dem Prädikat Beerenauslese besitzen eine goldgelbe Farbe, weisen reife Süße auf und haben das unverkennbare Aroma der Edelfäule. Gute Beerenauslesen sind viele Jahre, bisweilen sogar mehrere Jahrzehnte haltbar. In der Bundesrepublik Deutschland werden nur edelfaule oder überreife Beeren mit einer Mindestanforderung von 125° Oechsle gelesen, wobei die gesetzlichen Mindestanforderungen im Weinbaugebiet Baden je nach Rebsorte bei 127 bzw. 128° Oechsle festgesetzt sind. Quelle: Wikipedia
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Blauer Portugieser |
Aus der Weinsorte wird ein meist einfacher rubinroter Wein gekeltert, der sich durch eine frische Säure (→ Säure (Wein)) und leichten Körper im Geschmack auszeichnet. Häufig wird er auch als Rosé (Weißherbst) ausgebaut. Der Wein gilt als angenehm, süffig, frisch und vollmundig und spielte in der Pfalz als Schoppenwein eine ähnliche Rolle wie der Trollinger in Württemberg. Er passt zu leichten Speisen. Portugieser aus ertragsreduzierten Weinbergen können nach langer Maischegärung und Ausbau im Barrique auch schwere und gehaltvolle Weine höherer Qualitätsstufen hervorbringen. So ist die Rebsorte in Rheinhessen zur Erzeugung von Selectionsweinen zugelassen. Der Blaue Portugieser eignet sich auch sehr gut als Tafeltraube, gelangt aber als solche nicht in den Handel, da der Vertrieb von sogenannten Keltertrauben (also Trauben, aus denen Wein hergestellt wird) als Tafeltrauben in der EU nicht gestattet ist. Quelle: Wikipedia - Foto: Rosenzweig@Wikipedia
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Bordeaux |
Typisch sind die trockenen, langlebigen Rotweine, die im Médoc fruchtiger und in Saint-Émilion und Pomerol sanfter und voller ausfallen. Knapp 20 % der Produktion entfällt auf Weißwein. Die Spitze stellen die edelsüßen Sauternes und Barsac dar. Die charaktervollsten trockenen Weißweine stammen aus dem Bereich Graves südöstlich von Bordeaux. Seit 1991 gibt es auch eine Appellation für Schaumwein, den Crémant de Bordeaux. Quelle: Wikipedia - Foto: Berndt Fernow@Wikipedia
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